Ausstellungsteilnahme - Architektur Raumburgenland & Haus der Architektur, 24. Februar 2012, hda - Graz
Links eine zwei Quadratmeter große Fläche Fotopapier, die ohne Negativ belichtet wurde und dadurch ein rein schwarzes Bild ergibt. Es ist wie der Blick in einen Topf voll schwarzer Tinte. Rechts daneben ein Bild identischer Größe und Abmessung. Der Versuch einer Strukturierung. Eine Anhäufung geometrischer und scharf abgegrenzter Inseln, ein Netz. Es entpuppt sich eine Zufälligkeit, jedoch mit strikt vorgegebenen Regeln. Es folgt eine Auseinandersetzung mit der geometrischen Ästhetik der entstandenen Form.
Der Prozeß findet sein Ende im Aufbrechen der zuvor zelebrierten Scharfkantigkeit der Formen. Durch unterschiedliche Techniken wird die Grenzlinie in Graustufen aufgefächert und "entschärft".
Die Bilder entstehen direkt vor Ort. Blätter und Äste werden in ihrer Bewegung über eine Zeitdauer von mehreren Minuten festgehalten. Das Ergebnis sind nicht reproduzierbare und einzigartige Aufnahmen, die sich in ihrer Art der Realität entziehen. Dieser Eindruck wird noch durch die stark gesättigte blaue Färbung der Cyanotypien verstärkt.














































